
JOHANNISKIRCHVIERTEL MAGDEBURG
Projektfortschritt im 1. Quartal 2026
Das Projekt Zweitblick entwickelt seinen Prototypen am Beispiel des Magdeburger Johanniskirchviertels. Das Viertel wurde im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört und soll mithilfe moderner Technologien digital rekonstruiert erlebbar gemacht werden.
Für das Projekt werden Zeitzeugen gesucht, die in Magdeburg um 1945 gelebt haben. Melden Sie sich bei Interesse bei uns. Melden Sie sich!





Leben und Gesellschaft im Viertel vor 1945
Um die Johanniskirche erstreckte sich vor 1945 ein stark besiedeltes, äußerst lebendiges Viertel mit Fleischmarkt, Geschäften, städtischen Ämtern und Wohnungen.
Zahlreiche Betriebe, wie das Linoleumgeschäft mit Puppenfabrik von Hugo Nehab und Nachfahren, die Gastwirtschaft „Artushof“ im Besitz der Bodensteiner Brauerei oder die Verkaufsstelle der Nahrungsmittelversandgesellschaft Magdeburg (Naverma), prägten das Viertel. Hier wohnten Kaufleute, Handwerker und Beamte mit ihren Familien dicht an dicht.
Roadmap – so läuft’s!
01
SOMMER 2024
Das Netzwerk findet sich.
Die Magdeburger Matthias Scholz, Georg Rieger, Maximilian Huhle, Mike Lederer und Julia Saborowski trafen erstmals im Sommer 2025 aufeinander und beschlossen die Gründung von „Zweitblick“
02
11/2024 – 03/2025
Förderantrag und Projektbeginn
Das neugegründete Netzwerk konnte im Förderprogramm CROSS INNOVATION erfolgreich Fördermittel beantragen. Die Arbeiten am Prototypen wurden im April 2025 aufgenommen.
03
04/2025 – 06/2026
Zwischen Forschung und digitaler Rekonstruktion
Mithilfe von historischem Quellenmaterial wie Bauakten und Fotoaufnahmen wurden die Grundlagen für die digitale Rekonstruktion geschaffen.
04
06/2026
Projektabschluss
Die Fertigstellung des Prototyps ist für Juni 2026 geplant.
Anschließend werden wir ausgewählten Gästen den Prototypen in der Westvorhalle vorführen.